Wahlfachtyp: Pairi-daeza

Bern-Bümpliz (1981Wahlfach Territorium der Stadt, FS 2021: Bern. Bern-Bümpliz (1981) © ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Swissair Photo AG / LBS_L1-811880 / CC BY-SA 4.0) © ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Swissair Photo AG / LBS_L1-811880 / CC BY-SA 4.0

Territorium der Stadt: Bern

Landschaft als Ressource

Die Wahlfachreihe «Territorium der Stadt: Landschaft als Ressource» befasst sich mit aktuellen Transformationsprozessen metropolitaner Landschaften in Europa und führt in das landschaftsarchitektonische Entwerfen im territorialen Massstab ein. Auf Basis eines Fieldtrips und kartografischer Analysen mittels GIS entwickeln die Studierende konkrete Strategien für die Entwicklung urbaner Landschaftsräume in unterschiedlichen geografischen Kontexten.

Im Frühlingssemester 2021 fokussiert der Kurs auf das Territorium der Bundesstadt Bern, das sich im Schweizer Mittelland zwischen Jurasüdfuss und dem Alpenraum erstreckt und von einer grossen landschaftlichen und kulturellen Vielfalt zeugt.

Organisatorisches

Assistenz: Amalia Bonsack
Wahlfach (052-0718-21G – 2 KP) und mögliche Wahlfacharbeit (063-0630-21 A – 6 KP) oder Vertiefungsarbeit (063-0752-21 A – 6 KP).
Die Reise nach Bern findet am Wochenende vom 06.03.21 – 07.03.21 statt.* Der Unkostenbeitrag beträgt max. CHF 100.
* Wichtiger Hinweis: Je nach der epidemiologischen Lage und laufenden Massnahmen kann die Reise zwischenzeitlich angepasst oder abgesagt werden.

Wahlfach Territorium der Stadt, HS 2020: Lausanne. Nationalstrasse N1 / Autobahn A1 im Bau, Abschnitt Lausanne – Genf, Blick von Bussigny nach Lausanne (1963) © ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv, Comet Photo AG Zürich, Com_F63-00501 / CC BY-SA 4.0

Territorium der Stadt: Lausanne

Landschaft als Ressource

Die Wahlfachreihe «Territorium der Stadt: Landschaft als Ressource» befasst sich mit aktuellen Transformationsprozessen metropolitaner Landschaften in Europa und führt in das landschaftsarchitektonische Entwerfen auf unterschiedlichen Massstäben ein.
Im Herbstsemester 2020 fokussiert der Kurs auf Lausanne, den Hauptort des Kantons Waadt und Teil der Région métropolitaine Lémanique. Auf Basis eines Fieldtrips und kartografischer Analysen mittels GIS entwickeln die Studierenden konkrete Strategien für die Agglomeration von Lausanne, die sich von den Hügeln des Schweizer Mittellandes bis zum Nordufer des Genfersees erstreckt.

Organisatorisches

Assistenz: Amalia Bonsack
Wahlfach (052-0717-20 G – 2 KP) und mögliche Wahlfacharbeit (063-0629-20 A – 6 KP) oder Vertiefungsarbeit (063-0751-20 A – 6KP).
Die Reise nach Lausanne findet am Wochenende vom 03.10.20 – 04.10.20 statt.
Der Unkostenbeitrag beträgt CHF 100.

Rundansicht von Wien während der Belagerung von 1529 von Niklas Meldemann (1530). Bildquelle: Historisches Museum Wien

Territorium der Stadt: Wien

Landschaft als Ressource

Die Wahlfachreihe «Territorium der Stadt: Landschaft als Ressource» befasst sich mit aktuellen Transformationsprozessen metropolitaner Landschaften in Europa und führt in das landschaftsarchitektonische Entwerfen im territorialen Massstab ein.

Im Frühlingssemester 2020 findet das Wahlfach in Wien statt. Auf Basis eines Fieldtrips und kartografischer Analysen mittels GIS entwickeln die Studierenden konkrete Strategien für die wachsende metropolitane Landschaft Wiens, die von einer langen Tradition der Freiraumplanung stark geprägt ist.

Organisatorisches

Assistenz: Amalia Bonsack
Wahlfach (052-0718-20 G – 2 KP) und mögliche Wahlfacharbeit (063-0630-20 A – 6 KP) oder Vertiefungsarbeit (063-0752-20 A – 6KP).
Die Reise nach Wien findet am Wochenende vom 28.02.20 – 02.03.20 statt.
Der Unkostenbeitrag beträgt CHF 200.

Territorium der Stadt: Neapel

Landschaft als Ressource

Die Wahlfachreihe «Territorium der Stadt: Landschaft als Ressource» befasst sich mit aktuellen Transformationsprozessen metropolitaner Landschaften in Europa und führt in das landschaftsarchitektonische Entwerfen im territorialen Massstab ein.

Im Herbstsemester 2019 findet das Wahlfach in Neapel, der drittgrößten Stadt Italien, statt. Auf Basis eines Fieldtrips und kartografischer Analysen mittels GIS entwickeln die Studierenden konkrete Strategien für die metropolitane Landschaft Neapels, die sich mit rund 4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern entlang der Mittelmeerküste und zwischen zwei Vulkangebiete – dem Vesuv und den Phlegräische Felder – erstreckt.

Organisatorisches

Assistenz: Amalia Bonsack
Wahlfach (052-0717-19 G – 2 KP) und mögliche Wahlfacharbeit (063-0629-19 A – 6KP) oder Vertiefungsarbeit NSL (063-0751-19 A – 6KP).
Die Reise nach Neapel findet am Wochenende vom 04.10.19 – 07.10.19 statt.
Der Unkostenbeitrag beträgt CHF 200.
Hinweis: Der Kurs ist bereits ausgebucht!

Wahlfach Territorium der Stadt, Frühling 2019: Blick über die Calanques in Richtung Marseille. Bildquelle: Schimonski, Flickr, 2011, CC BY-NC 2.0

Territorium der Stadt: Marseille

Die Wahlfachreihe «Territorium der Stadt: Landschaft als Ressource» befasst sich mit aktuellen Transformationsprozessen metropolitaner Landschaften in Europa und führt in das landschaftsarchitektonische Entwerfen auf unterschiedlichen Massstäben ein. Auf Basis kartografischer Analysen und Exkursionen entwickeln die Studierenden konkrete Strategien für die Entwicklung urbaner Landschaftsräume in unterschiedlichen geografischen Kontexten.

Im Frühlingssemester 2019 findet das Wahlfach in Marseille, der zweitgrössten Stadt Frankreichs, statt. Mit kritischem Blick auf die wachsende Metropolitanregion «Aix-Marseille-Provence», welche sich über ein weites Territorium von der Camargue im Westen, der Côte d’Azur im Osten und der Haute-Provence im Norden erstreckt und durch eine raue Topografie, komplexe Hydrologie, grossflächige Industrieanlagen und eine heterogene Stadtstruktur geprägt ist, suchen wir nach Konzepten und Strategien für die metropolitane Landschaft zwischen Alpenbogen und Mittelmeerküste.

Organisatorisches

Assistenz: Daia Stutz, Amalia Bonsack
Wahlfach (052-0718-19L – 2 KP) und mögliche Wahlfacharbeit (063-0630-18A – 6 KP) oder Vertiefungsarbeit NSL (063-0702-00L – 4KP).
Die Reise nach Marseille findet am Wochenende vom 08.03.19 – 10.03.19 statt.
Der Unkostenbeitrag beträgt CHF 200.
Hinweis: Der Kurs ist bereits ausgebucht!

Wahlfach Pairi-daeza HS18 in Kopenhagen: Choreographie

Pairi-daeza: Choreografie

Die städtebauliche Struktur von Kopenhagen ist gleichermassen geprägt durch die geomorphologischen Gegebenheiten der eiszeitlichen Insellandschaft, auf der sich die Stadt ausgebreitet hat, wie auch durch die Visionen des Wohlfahrtstaates Dänemark, welche die Raumplanungen seit der Nachkriegszeit dominieren. 1948 entwickelte das damals rasant wachsende Kopenhagen den ikonischen Fingerplan, welcher der Stadt eine unverkennbare Form gab und bis heute die gesamte Entwicklung der Hauptstadtregion prägt. Gegenwärtig stellt Gross-Kopenhagen jedoch einen dynamischen, metropolitanen Ballungsraum mit 1,8 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern dar, in welchem die urbanen Realitäten viel komplexer und vielschichtiger sind – insbesondere diejenigen der Freiräume. Hier setzt das Wahlfach an: Anhand des Grünkorridors ‹Valensbaek›, der in Zukunft bis weit ins rurale Hinterland reichen soll, fragen wir nach dem Inhalt und der Form einer neuartigen Landschaft, welche die unterschiedlichen Nutzungsansprüche von Freizeit, Erholung, Naturschutz, Landwirtschaft, Hochwasserprävention und Verkehrsinfrastruktur zu vereinen vermag. Unter dem Leitthema ‹Choreografie› befassen wir uns mit verschiedenen Typen und Qualitäten von Landschaft und entwerfen eine zeitgenössische Metropolitanlandschaft für Kopenhagens Westen.

DIESER KURS IST SCHON AUSGEBUCHT.

Wahlfach Pairi-daeza, Frühlingssemester 2018: Spadenland, Bunthäuser Spitze, Hamburg 2010. © Reinhard Kraasch

Pairi-daeza: Umgrenzung

Die als «Grüne Metropole» bekannte Freie und Hansestadt Hamburg besticht durch ihre Vielzahl an Parks, Friedhöfen und Kleingärten, die zusammen mit den prägenden Gewässern ein zusammenhängendes und robustes Netz von öffentlichen Freiräumen bilden. Den Grundstein dafür legte das visionäre Achsenkonzept von Fritz Schumacher, dessen wegweisender Federplan von 1920 bis heute Gültigkeit besitzt. Trotz dieser unbestrittenen Qualitäten sieht sich die boomende Hafenstadt heute mit grundlegenden städtebaulichen und landschaftlichen Herausforderungen konfrontiert, die u.a. mit dem «Sprung über die Elbe» gelöst werden sollen. Auf den südlichen Elbinseln – heute ein fragmentiertes urbanes Gefüge – bietet sich die Möglichkeit, die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu stillen, alte Industriebrachen zu regenerieren und eine Strategie für die Zukunft grossräumiger, innerstädtischer Landschaftsräume zu entwickeln. Hier setzt das Wahlfach an: Anhand eines diffusen urbanen Territoriums am südlichen Stadtrand fragen wir nach dem Inhalt und der Form einer neuartigen Landschaft, welche die unterschiedlichen Nutzungsansprüche von Freizeit, Erholung, Naturschutz, Landwirtschaft, Hochwasserprävention und Verkehrsinfrastruktur zu vereinen vermag. Unter dem Leitthema «Umgrenzung» befassen wir uns mit verschiedenen Typen und Qualitäten von Landschaft und entwerfen eine zeitgenössische Metropolitanlandschaft für Hamburgs Süden.

Pairi-daeza München: Hydrografische Karte München 1806

Pairi-daeza: Wasser

München, die Landeshauptstadt von Bayern, gehört zu den am stärksten wachsenden Metropolen von Europa. Die drittgrösste Stadt Deutschlands breitet sich insbesondere in Richtung Süden stark aus und stösst zunehmend in den voralpinen Raum vor. Dort treffen Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung auf Landwirtschaft, Naturschutz, Rohstoffabbau und Hochwassergefahr. In diesem Spannungsfeld zwischen teilweise konträren Interessen, Funktionen und Transformationsprozessen untersuchen wir die Rolle der Landschaft als öffentliche Ressource. Anhand eines konkreten Perimeters im voralpinen Metropolitanraum von München fragen wir nach dem Inhalt und der Form eines neuartigen Parks, welcher sich als wandel-, aneigen- und frei nutzbare Landschaft den aktuellen Herausforderung stellt.

Pairi-daeza: Topografie

Lissabon ist gleichermassen geprägt vom glanzvollen Ruhm der kolonialen Vergangenheit wie auch von der wirtschaftlichen Stagnation in den krisengeschüttelten Nullerjahren. Die Hafenstadt am Ufer des Tejo ist sowohl alt wie auch neu, beständig wie auch dynamisch, reich wie auch arm – und erfindet sich in diesem Spannungsfeld immer wieder neu. Städtebaulich manifestiert sich diese Ambivalenz in der Form eines inkonsistenten Stadtkörpers, der sich außerhalb der historischen Altstadt zu einem fragmentierten Gemisch aus dichten Blockrändern, historischen Parkanlagen, hohen Zeilenbauten, weitläufigen Brachflächen, isolierten Einfamilienhausquartiere und trennenden Infrastrukturanlagen zusammenfügt. Interessanterweise vermag die charmante Hauptstadt trotz den hohen Hügeln und tiefen Taleinschnitten kaum eine klare Beziehung zu ihrer bewegten Topografie aufzubauen. Vielmehr entwickelt sie sich zu einem urbanen Flickenteppich, in welchem die unbebauten Flusstäler und steilen Hänge von Wildnis und informellen Schrebergärten in Beschlag genommen werden. In dieser kontrastreichen Stadtlandschaft stellt sich unweigerlich die Frage nach der Rolle des öffentlichen Raumes. Hier setzt das Wahlfach an: Anhand eines isolierten, durch Hochhäuser, Gärten und Brachen geprägtes Seitental am nordöstlichen Stadtrand fragen wir nach dem Inhalt und der Form eines neuartigen Parks für Lissabon. Unter dem Leitthema ‹Topografie› befassen sich die Studierenden mit verschiedenen Typen und Qualitäten des öffentlichen Raumes und entwerfen einen metropolitanen Park für die aufstrebende Hauptstadt Portugals.

Pairi-daeza: Wasser

Das Wahlfach «Pairi-daeza», das sich mit der Aneignung von Landschaft als öffentliche Ressource in europäischen Metropolen befasst, wird im Herbstsemester 2016 in Ljubljana stattfinden. Auf den Spuren von Sitte, Fabiani und Plečnik untersuchen wir die Hauptstadt von Slowenien aus der Sicht des öffentlichen Raumes und fragen nach ihrem spezifischen Bezug zur Landschaft: Durch die einzigartige geografische Lage am Rande des Laibacher Beckens ist die kleine Metropole stark durch das Wasser geprägt – geomorphologisch, kulturhistorisch und städtebaulich. Während jedoch der Fluss Ljubljanica die Stadt als intensiv genutzter urbaner Raum durchfliesst und gliedert, besteht am südlichen Stadtrand wenig Bezug zur unmittelbar angrenzenden Barje, eine ausgedehnte, flache, landwirtschaftlich genutzte Moorlandschaft. Während eines zweitätigen Field Trips im Oktober untersuchen wir das Potential dieser Landschaft und fragen nach dem Inhalt und der Form eines grossmasstäblichen Parks. Unter dem Leitthema ‹Wasser› befassen sich die Studierenden mit verschiedenen Parktypen und ihrer Verbindung zur Stadt. Daraus entwickeln sie ein Nutzungsszenario und entwerfen einen metropolitanen Park für Ljbuljana.