Symposium: "Verflüssigung des alpinen Wasserhaushalts" , 9. November, 14:00 – 18:00, Culinarium Alpinum, Stans. Bild: Die Verflüssigung des Wasserhaushalts betrifft auch die Tourismuswirtschaft. Mit Vliesabdeckungen versucht man auf der Diavolezza (Graubünden), das Abschmelzen der letzten Reste eines Gletschers zu stoppen und so einen frühen vorwinterlichen Saisonstart beim Skifahren zu ermöglichen. Foto: © Rolf Weingartner
Symposium: "Verflüssigung des alpinen Wasserhaushalts" , 9. November, 14:00 – 18:00, Culinarium Alpinum, Stans. Bild: Die Verflüssigung des Wasserhaushalts betrifft auch die Tourismuswirtschaft. Mit Vliesabdeckungen versucht man auf der Diavolezza (Graubünden), das Abschmelzen der letzten Reste eines Gletschers zu stoppen und so einen frühen vorwinterlichen Saisonstart beim Skifahren zu ermöglichen. Foto: © Rolf Weingartner

Verflüssigung des alpinen Wasserhaushalts

9. November, 14:00 – 18:00 | Symposium | Culinarium Alpinum, Stans

Welche Rolle spielt das Wasser in den Alpen der Zukunft?

Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gestaltung, Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie Tourismus diskutieren über die Folgen und Möglichkeiten des sich verändernden alpinen Wasserregimes im Zuge der Klimaerwärmung.

Der Blick richtet sich dabei nicht nur auf die Alpen im engeren Sinne, sondern rückt die Wechselbeziehung zwischen dieser zentralen europäischen Kulturlandschaft und ihrem weiteren Einzugsgebiet ins Zentrum der Betrachtung.

Organisation zusammen mit SCNAT – Forum Landschaft, Alpen, Pärke (FoLAP)

Anmeldung erforderlich: Thomas Kissling
Weitere Informationen folgen.

NSL Forum, 11. November, 8:30–17:00 Uhr im Volkshaus Zürich: Pandemie? Mitten im Klimawandel. Was bedeutet das für die räumliche Entwicklung der Schweiz? Ein Dialog. Bild: Filmstill aus Lockdown Lucerne Switzerland 2020 © Elmar Bossard
NSL Forum, 11. November, 8:30–17:00 Uhr im Volkshaus Zürich: Pandemie? Mitten im Klimawandel. Was bedeutet das für die räumliche Entwicklung der Schweiz? Ein Dialog. Bild: Filmstill aus Lockdown Lucerne Switzerland 2020 © Elmar Bossard

NSL Forum: Pandemie? Mitten im Klimawandel. Was bedeutet das für die räumliche Entwicklung der Schweiz? Ein Dialog.

11. November 2021 | Volkshaus Zürich, Weisser Saal, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich

In einem Dialog für Praxis und Hochschulen nimmt das Netzwerk Stadt und Landschaft (NSL) der ETH Zürich eine Standortbestimmung für die räumliche Entwicklung in der Schweiz vor. Ausgangspunkt bilden Erkenntnisse aus der Pandemiesituation, Hintergrund der Klimawandel. Mit der Tagung will das NSL einen Beitrag zur Diskussion um drängende Aufgaben und mögliche Lösungsansätze leisten.

Gemeinsam soll ausgelotet werden, welche konkreten Fragestellungen zu beantworten sind, welche Zielkonflikte und Chancen bestehen und welche aktuellen Erkenntnisse der Forschung aber auch neuen Ansätze der Praxis als vielversprechend angesehen werden. Die Resultate einer breit angelegten Umfrage werden genutzt um die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis in der Schweiz zu stärken. Zur Veranstaltungswebseite

Themenblock Landschaftsräume der Professur Günther Vogt: Wem gehört die Landschaft und lässt sich Landschaft nicht mehr länger nur als ökonomische, sondern vermehrt auch als öffentliche Ressource begreifen?

Die Forderung nach Verdichtung verschärft die bereits heute chronische Übernutzung der innerstädtischen Freiräume. Als Reaktion darauf weiten die Menschen ihren Aktionsradius auf die schnell erreichbaren Landschaften im Einzugsgebiet der Städte aus. Besonders sichtbar wurde dies im Zuge der Einschränkungen der Corona-Pandemie. Wälder und Flüsse mutieren zu diffusen Freizeitlandschaften mit zahlreichen Überlagerungen von teilweise konträren Interessen. Dies bringt Konflikte mit sich, birgt aber Potentiale.

Roundtable-Diskussion mit:

  • Thomas Kissling, VOGT Landschaftsarchitekten (tbc)
  • Marion Löhndorf, Kulturkorrespondentin NZZ in London (tbc)
  • Markus Ritter, Ökologe (tbc)
  • Günther Vogt, ETH Zürich
Neue Publikation der Professur Günther Vogt

Solid, Fluid, Biotic. Changing Alpine Landscapes

Neue Publikation der Professur Günther Vogt

The Alpine region is characterized by a great diversity in all spatial dimensions and qualities. This circumstance is not to be read primarily as the result of adfirst of all as an expression of the alpine topography, determined ministrative drawing of borders, but at the same time by intensive cultivation by humankind.

More about the publication Solid, Fluid, Biotic. Changing Alpine Landscapes

Winter School Urban Food, HS21: Venedig. Schwimmender Markt, Castello, Venedig © Simon Collison (CC BY-NC 2.0)
Winter School Urban Food, HS21: Venedig. Schwimmender Markt, Castello, Venedig © Simon Collison (CC BY-NC 2.0)

Urban Food: Venedig

Winter School Herbstsemester 2021

Transformationen eines Kulturraums – ein Porträt

Wie können wir die Vielfalt an Transformationsprozessen, die auf Venedig und seine Umgebung einwirken, durch das Essen verstehen? Die Produktion von Lebensmitteln sowie deren Verarbeitung, Distribution, Konsum und Entsorgung gestalten die Beziehung zwischen Stadt und Land immer wieder neu. Indem wir das Essen als Forschungsgegenstand betrachten, machen wir diese Transformationen sichtbar.

In dieser Winter School, die vom 10. bis 28. Januar 2022 in Zürich und Venedig stattfindet, porträtieren wir das Territorium Venetiens mittels einer analytischen Zweiergruppen-Arbeit, die in einen «Visual Reader» übersetzt wird. Dabei werden unter anderem die regionale Küche, lokale landwirtschaftliche Entwicklungen und aktuelle Ansätze für den Tourismus über das Essen thematisiert. In der zweiten Hälfte des Kurses wird ein Thema des ersten Teils in filmischer Form weiterentwickelt. Dieser Kurs enthält Module zu GIS und zum Essayfilm.

Mehr zur Winter School Urban Food

Wahlfach Territorium der Stadt, HS 2021: Paris. Ausschnitt aus der Karte von Frankreich, die unter der Leitung von Cassini erstellt wurde, 1756. Quelle: gallica.bnf.fr / BnF
Wahlfach Territorium der Stadt, HS 2021: Paris. Ausschnitt aus der Karte von Frankreich, die unter der Leitung von Cassini erstellt wurde, 1756. Quelle: gallica.bnf.fr / BnF

Territorium der Stadt: Paris

Wahlfach Herbstsemester 2021

Landschaft als Ressource

Die Wahlfachreihe «Territorium der Stadt: Landschaft als Ressource» befasst sich mit aktuellen Transformationsprozessen metropolitaner Landschaften in Europa und führt in das landschaftsarchitektonische Entwerfen im territorialen Massstab ein.

Im Herbstsemester 2021 findet das Wahlfach in der Hauptstadt Frankreichs statt. Auf Basis eines Fieldtrips und kartografischer Analysen mittels GIS entwickeln die Studierenden konkrete Strategien für die metropolitane Landschaft des Grand Paris, wo die wuchernden Stadtgefüge auf das Hinterland treffen.

Mehr zum Wahlfach Territorium der Stadt

Winter School «Metropolitane Landschaften: Case Study Berlin-Brandenburg». Bild: Brix & Genzmer: Grünflächenplan im Maßstab 1:60'000 für den Wettbewerb Groß-Berlin 1910 (einer der beiden 1. Preise); Original: Druck koloriert auf Papier (102,4 x 123,8 cm); Quelle: Architekturmuseum der TU Berlin (Abk. AMTUB), Nr. 20122
Winter School «Metropolitane Landschaften: Case Study Berlin-Brandenburg». Bild: Brix & Genzmer: Grünflächenplan im Maßstab 1:60'000 für den Wettbewerb Groß-Berlin 1910 (einer der beiden 1. Preise); Original: Druck koloriert auf Papier (102,4 x 123,8 cm); Quelle: Architekturmuseum der TU Berlin (Abk. AMTUB), Nr. 20122

Metropolitane Landschaften: Case Study Berlin-Brandenburg

Winter School | 30.01.22 bis 14.02.22 in Berlin

Die Grossstadtregion Berlin-Brandenburg soll in den nächsten Jahrzehnten stark wachsen. Ähnlich wie in anderen Metropolitanregionen Europas stellt sich vor dem Hintergrund aktueller Fragestellungen (Flächenverbrauch, Mobilität, Stadtklima etc.) die Frage, auf welchen Wegen die Entwicklung erfolgen soll.

Als Startpunkt für die Überlegungen schlagen wir einen Perspektivenwechsel vor. Die Strategien und Modelle sollen nicht ausgehend von der Stadt, sondern vielmehr aus der umgebenden Landschaft entwickelt werden. Am Anfang der Winter School steht somit eine intensive Beschäftigung mit der urbanisierten Landschaft der Grossstadtregion. Basierend auf einem vertieften Verständnis für die Konditionen und die Genese des unbebauten Raums gilt es, Potenziale zu identifizieren und Handlungsspielräume auszuloten. Auf dieser Grundlage soll die Stadtlandschaft ganzheitlich weitergedacht werden.

Das Angebot richtet sich an Studierende des D-ARCH der ETH Zürich. Bedingung für die Teilnahme ist eine durchgängige Anwesenheit in Berlin/Potsdam zwischen dem 30.01.22 (Anreise) und dem 14.02.22 (Rückreise). Unkostenbeitrag: CHF 150.- (inkl. Unterbringung, ÖV, Hin- und Rückreise, ein bis zwei gemeinsame Abendessen sowie die Eintritte für Führungen und Besichtigungen). Im Vorfeld der Winter School (11.10., 01.11., 22.11., 06.12.2021) finden jeweils von 18:00 – 19:30 Uhr digitale Einführungsvorlesungen statt. Dabei werden die Aufgabestellung, der Ort aber auch thematische und methodische Grundlagen vermittelt. Der Kurs wird mit 4 ECTS vergütet.

Bewerbungen inkl. Portfolio und kurzem Motivationsschreiben bitte bis 27.09.2021 per E-Mail an: Claudia Gebert. Die Platzzahl ist seitens ETH Zürich auf zwölf Personen beschränkt.

Eine enge Zusammenarbeit der Studierenden beider Hochschulen wird angestrebt. Die Resultate der Winter School werden am Ende des Kurses zu einem «Gesamtbild» zusammengefügt und Thesen abgeleitet. Die Erkenntnisse werden anschliessend öffentlich debattiert.

Organisation

Professur Günther Vogt, LUS, ETH Zürich in Zusammenarbeit mit dem Departement für Architektur und Städtebau FH Potsdam
Dozierende aus dem Kernteam: Professur Günther Vogt (Günther Vogt und Thomas Kissling) zusammen mit Maren Brakebusch, Silvia Malcovati und Bernd Albers.
Begleitet wird die Winter School von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Verkehrsplanung, Politik, Kultur- und Umweltwissenschaften.

Bildquelle / Bildlegende:
Brix & Genzmer: Grünflächenplan im Maßstab 1:60’000 für den Wettbewerb Groß-Berlin 1910 (einer der beiden 1. Preise); Original: Druck koloriert auf Papier (102,4 x 123,8 cm); Quelle: Architekturmuseum der TU Berlin (Abk. AMTUB), Nr. 20122

Workshops // Runder Tisch // Keynote. 12. und 13. Mai 2022: Alpine Landschaften im Wandel: Infrastruktur, Kultur und Klima. ETH Zürich, Zentrum. Bild: Didier Balissat & Hanae Pfändler: Synthetische Landschaftsmomente, 2014. Quelle: https://www.atlasofplaces.com/photography/synthetische-landschaftsmomente/
Workshops // Runder Tisch // Keynote. 12. und 13. Mai 2022: Alpine Landschaften im Wandel: Infrastruktur, Kultur und Klima. ETH Zürich, Zentrum. Bild: Didier Balissat & Hanae Pfändler: Synthetische Landschaftsmomente, 2014. Quelle: https://www.atlasofplaces.com/photography/synthetische-landschaftsmomente/

Alpine Landschaften im Wandel: Infrastruktur, Kultur und Klima

Workshops // Runder Tisch // Keynote

12. und 13. Mai 2022, ETH Zürich, Zentrum.

Das Bild der Alpen ändert sich. Klimawandel, Energiewende, Urbanisierung und Industrialisierung hatten und haben auch weiterhin enorme Auswirkungen auf die alpine Landschaft. Es gilt nun, die Transformationen dieser fragilen Umwelt am Schnittpunkt Europas zu hinterfragen. Das Symposium bringt Expert*innen aus Praxis, Forschung und Kunst in einer breit angelegten Diskussion über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser einzigartigen Landschaft zusammen.

Ausgangslage

Die Alpen sind alles andere als statisch, sondern ein dynamischer und sensibler Organismus. Ihr charakteristisches Relief entstand durch komplexe geologische Prozesse und wurde durch Eiszeiten, Erosion und sich entwickelnde Lebensformen umgestaltet. Mit dem Aufkommen der Sesshaftigkeit, den Prozessen der Industrialisierung, der Urbanisierung und der jüngsten Beschleunigung des Klimawandels ist es seitdem grossen anthropogenen Veränderungen unterworfen. Der spätere Bau von Infrastrukturen wie Tunneln, Strassen und Dämmen hat Landmassen verschoben, ganze Wassersysteme restrukturiert und die Mobilität von Menschen und Gütern revolutioniert. Jede Veränderung brachte und bringt noch immer neue Bilder der Alpen hervor – und wird das auch weiterhin tun. Und jedes Mal müssen wir Menschen darauf reagieren und lernen, mit ihnen zu leben. Entscheidend ist hierzu ein Verständnis der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Veränderungen der materiellen wie kulturellen Realität der Alpen.

Das Symposium

Das Symposium erforscht diese Transformationen und bietet den verschiedenen, in der Forschung als auch in der Praxis aktiven Disziplinen einen Moment der Zusammenkunft, des Austausches und der Diskussion. Wenn die raumgestaltenden und planenden Disziplinen (Architektur, Landschaftsarchitektur, Städtebau und Planung) eine Rolle im Umgang mit und sogar bei der Gestaltung neuer Bilder der alpinen Landschaft spielen sollen, kann dies aber nur in enger Zusammenarbeit geschehen. Nur eine transdisziplinäre Perspektive kann die nötigen kritischen Erkenntnisse erarbeiten, effektive Ansätze formulieren und auch testen. Ziel ist es, die geologischen, klimatischen, aber auch sozialen und räumlich-ästhetischen Dimensionen des Wandels in der alpinen Landschaft zu erfassen und ihre Zusammenhänge herauszuarbeiten.

Forschungsworkshop, «Runder Tisch» und Keynote

Die Veranstaltung besteht aus drei Teilen: einem Forschungsworkshop, einem Runden Tisch und einer Keynote-Präsentation. Der Forschungsworkshop bringt Doktorand*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen zusammen, die sich mit dem Thema des Symposiums beschäftigen, und ermöglicht ihnen, sich über laufende Arbeiten auszutauschen und zu diskutieren. Darauf folgt der «Runde Tisch», der verschiedene Akteure, die sich mit der alpinen Landschaft beschäftigen, miteinander ins Gespräch bringt. Die Diskussion bietet ein Kondensat dieser komplexen Themen in zwei Sitzungen: Arbeit/Migration/Kultur und Wasser/Infrastruktur/Landschaft. Eine Keynote-Präsentation wird das Symposium abschliessen.

Die Workshops werden in Englisch, die «Runden Tische» in Deutsch und Englisch durchgeführt.

Programm und weitere Informationen

folgen sobald wie möglich.
Anmeldung bei Claudia Gebert

Organisation

  • Professur Günther Vogt, Landschaftsarchitektur, Institut für Landschaft und Urbane Studien, ETH Zürich
  • Doktoranden des Forschungsprojekts «Industrialisierung in den Alpen: Landschaft, Architektur, Kunst und Arbeit» (gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds SNF)
17th International Architecture Exhibition | La Biennale di Venezia 2021 “How will we live together?”, 22nd May – 21st November 2021: Common Water – The Alps is about a new understanding of the Alps as a landscape island within a circle of cities in the middle of Europe that is condensing into a ribbon city. The Alps do not separate, they interact with the urban landscapes all around. © Chair of Günther Vogt, ETH Zurich
17th International Architecture Exhibition | La Biennale di Venezia 2021 “How will we live together?”, 22nd May – 21st November 2021: Common Water – The Alps is about a new understanding of the Alps as a landscape island within a circle of cities in the middle of Europe that is condensing into a ribbon city. The Alps do not separate, they interact with the urban landscapes all around. © Chair of Günther Vogt, ETH Zurich

Common Water – The Alps | Migrating Landscapes | Rolling Stones

17th International Architecture Exhibition | La Biennale di Venezia 2021 “How will we live together?”

22nd May – 21st November 2021

With focus on three elements, water (project title: Common Water – The Alps), vegetation (project title: Migrating Landscapes), and stone (project title: Rolling Stones), the contributions by the Chair of Günther Vogt at ETH Zurich and VOGT Landscape Architects raise the issue of accelerated transformation processes of today’s landscapes with specific focus on the Alps as a result of the changing environmental conditions and addresses the question, what these changes mean for the coexistence of societies.

More on these three contributions

Preorder the Publication “Moving Borders – Changing Alpine Landscapes that documents the contributions at the Biennale and complets them with scientific essays, artistic works, and comprehensive photographs and maps taken during field trips to the Alps. To be published by Lars Müller Publishers in October 2021.