Autor: Claudia Gebert

Cover gehen sitzen schauen

Gehen, Sitzen, Schauen: Körper und Landschaft

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Ohne Gehen, Sitzen und Schauen gibt es keine Landschaft. Diese einfachen, grundlegenden Handlungen prägen unsere Beziehung zur Umgebung – und die Umgebung selbst.

Landschaft ist keine Idylle, sondern eine komplexe Konstruktion in stetem Wandel. Dieses Buch spannt ein kulturwissenschaftliches Panorama vom englischen Landschaftsgarten bis zu den unwirtlichen Agglomerations- und Mobilitätsräumen der Gegenwart. Auf Ausflügen und im Pendlerverkehr, vom Flanieren bis zur Sitzblockade wird das spannungsreiche Wechselspiel zwischen Körper und Umgebung betrachtet. Gehen, Sitzen und Schauen erweisen sich dabei als Schlüssel, Landschaft überhaupt erst entstehen zu lassen, sie wahrzunehmen und vor allem: sie zu gestalten für die Zukunft.

Von Max Leiß, mit einem Fotoessay von Giuseppe Micciché und einem Nachwort von Günther Vogt.
Weitere Informationen zur Publikation.

Informationen zur Buchvernissage: 4. Mai 2022, 18:30 Uhr, in der Buchhandlung «Never Stop Reading», Zürich.

Kontakt für Vorbestellungen (Erscheinungstermin: 1. April 2022): Max Leiß

Experimental Landscape Furniture

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In diesem zweiwöchigen Workshop entwerfen und bauen wir Sitzmöbel für die urbane Landschaft. Unseren Ausgangspunkt bildet ein Areal in Basel, seine aktuelle Situation und zukünftige städtbauliche Transfomation. Die Auswahl und Analyse des konkreten Ortes und seine Aneignung als Sitzplatz fordern eine individuelle Positionierung. Aus dem Ortsbezug sowie den Absichten für die spezifische Nutzung leiten sich die Bedingungen für den Entwurf ab, welcher anschliessend in direkter Auseinandersetzung mit materialtechnischen und konstruktiven Anforderungen entwickelt wird. Die Umsetzung findet in der Werkstatt des Vitra Design Museums in Weil am Rhein oder direkt auf dem Areal statt, wo die Möbel abschliessend auch präsentiert und mit Gästen diskutiert werden. Eine Belebung des Ortes und der Austausch mit der Quartierbevölkerung sind unser Anliegen.

Zur Summer School

Symposium: "Verflüssigung des alpinen Wasserhaushalts" , 9. November, 14:00 – 18:00, Culinarium Alpinum, Stans. Bild: Die Verflüssigung des Wasserhaushalts betrifft auch die Tourismuswirtschaft. Mit Vliesabdeckungen versucht man auf der Diavolezza (Graubünden), das Abschmelzen der letzten Reste eines Gletschers zu stoppen und so einen frühen vorwinterlichen Saisonstart beim Skifahren zu ermöglichen. Foto: © Rolf Weingartner

Die Alpen im Fluss

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Was geschieht mit den Alpen, wenn Schnee und Eis schmilzt und nicht das ganze Jahr über im Hochgebirge als Firn und Eis liegenbleibt? Wie verändert sich die Landschaft, welche Chancen und Risiken ergeben sich aus dieser Entwicklung? Lesen Sie nun den Tagungsbericht des Symposiums, das am 9. November 2021 in Stans stattfand.

Entwurf Frühling 2022: Alpenbogen mit perialpinen Metropolitanregionen; © Professur Günther Vogt, ETH Zürich

Turin – Alpentäler der Città Metropolitana di Torino

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Die Entwurfssemester der Professur Vogt kreisen um den Alpenbogen der These folgend, dass dieser als urbaner Common Ground gelesen werden kann. Jedes Semester stellt sich die Aufgabe der Verifizierung dieser These, indem wir auf eine perialpine Metropolitanregion fokussieren und nach deren spezifischem Bezug zum alpinen Raum fragen. Mehr

Workshops // Runder Tisch // Keynote. 12. und 13. Mai 2022: Alpine Landschaften im Wandel: Infrastruktur, Kultur und Klima. ETH Zürich, Zentrum. Bild: Didier Balissat & Hanae Balissat: Synthetische Landschaftsmomente, 2014.

Symposium | Alpine Landschaften im Wandel: Infrastruktur, Kultur und Klima

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Forschungsworkshops, runder Tisch und Keynote

Klimawandel, Energiewende, Urbanisierung und Industrialisierung haben und werden enorme Auswirkungen auf die alpine Landschaft haben. Am Schnittpunkt Europas gelegen, müssen die Veränderungen dieser recht fragilen Umwelt durchleuchtet werden. Das Symposium bringt junge Forscherinnen und Forscher mit Expertinnen und Experten aus Praxis, Forschung und Kunst zu einer breiten Diskussion über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser einzigartigen Landschaft zusammen.

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Wahlfach Territorium der Stadt, HS 2021: Paris. Ausschnitt aus der Karte von Frankreich, die unter der Leitung von Cassini erstellt wurde, 1756. Quelle: gallica.bnf.fr / BnF

Territorium der Stadt: Paris

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Landschaft als Ressource

Die Wahlfachreihe «Territorium der Stadt: Landschaft als Ressource» befasst sich mit aktuellen Transformationsprozessen metropolitaner Landschaften in Europa und führt in das landschaftsarchitektonische Entwerfen im territorialen Massstab ein.

Im Herbstsemester 2021 findet das Wahlfach in der Hauptstadt Frankreichs statt. Auf Basis eines Fieldtrips und kartografischer Analysen mittels GIS entwickeln die Studierenden konkrete Strategien für die metropolitane Landschaft des Grand Paris, wo die wuchernden Stadtgefüge auf das Hinterland treffen.

Mehr zum Wahlfach Territorium der Stadt

Winter School «Metropolitane Landschaften: Case Study Berlin-Brandenburg». Bild: Brix & Genzmer: Grünflächenplan im Maßstab 1:60'000 für den Wettbewerb Groß-Berlin 1910 (einer der beiden 1. Preise); Original: Druck koloriert auf Papier (102,4 x 123,8 cm); Quelle: Architekturmuseum der TU Berlin (Abk. AMTUB), Nr. 20122

Metropolitane Landschaften: Case Study Berlin-Brandenburg

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Die Grossstadtregion Berlin-Brandenburg soll in den nächsten Jahrzehnten stark wachsen. Ähnlich wie in anderen Metropolitanregionen Europas stellt sich vor dem Hintergrund aktueller Fragestellungen (Flächenverbrauch, Mobilität, Stadtklima etc.) die Frage, auf welchen Wegen die Entwicklung erfolgen soll.

Als Startpunkt für die Überlegungen schlagen wir einen Perspektivenwechsel vor. Die Strategien und Modelle sollen nicht ausgehend von der Stadt, sondern vielmehr aus der umgebenden Landschaft entwickelt werden. Am Anfang der Winter School steht somit eine intensive Beschäftigung mit der urbanisierten Landschaft der Grossstadtregion. Basierend auf einem vertieften Verständnis für die Konditionen und die Genese des unbebauten Raums gilt es, Potenziale zu identifizieren und Handlungsspielräume auszuloten. Auf dieser Grundlage soll die Stadtlandschaft ganzheitlich weitergedacht werden.

Das Angebot richtet sich an Studierende des D-ARCH der ETH Zürich. Bedingung für die Teilnahme ist eine durchgängige Anwesenheit in Berlin/Potsdam zwischen dem 30.01.22 (Anreise) und dem 14.02.22 (Rückreise). Unkostenbeitrag: CHF 150.- (inkl. Unterbringung, ÖV, Hin- und Rückreise, ein bis zwei gemeinsame Abendessen sowie die Eintritte für Führungen und Besichtigungen). Im Vorfeld der Winter School (11.10., 01.11., 22.11., 06.12.2021) finden jeweils von 18:00 – 19:30 Uhr digitale Einführungsvorlesungen statt. Dabei werden die Aufgabestellung, der Ort aber auch thematische und methodische Grundlagen vermittelt. Der Kurs wird mit 4 ECTS vergütet.

Bewerbungen inkl. Portfolio und kurzem Motivationsschreiben bitte bis 27.09.2021 per E-Mail an: Claudia Gebert. Die Platzzahl ist seitens ETH Zürich auf zwölf Personen beschränkt.

Eine enge Zusammenarbeit der Studierenden beider Hochschulen wird angestrebt. Die Resultate der Winter School werden am Ende des Kurses zu einem «Gesamtbild» zusammengefügt und Thesen abgeleitet. Die Erkenntnisse werden anschliessend öffentlich debattiert.

Organisation

Professur Günther Vogt, LUS, ETH Zürich in Zusammenarbeit mit dem Departement für Architektur und Städtebau FH Potsdam
Dozierende aus dem Kernteam: Professur Günther Vogt (Günther Vogt und Thomas Kissling) zusammen mit Maren Brakebusch, Silvia Malcovati und Bernd Albers.
Begleitet wird die Winter School von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Verkehrsplanung, Politik, Kultur- und Umweltwissenschaften.

Bildquelle / Bildlegende:
Brix & Genzmer: Grünflächenplan im Maßstab 1:60’000 für den Wettbewerb Groß-Berlin 1910 (einer der beiden 1. Preise); Original: Druck koloriert auf Papier (102,4 x 123,8 cm); Quelle: Architekturmuseum der TU Berlin (Abk. AMTUB), Nr. 20122