NSL Forum: Pandemie? Mitten im Klimawandel. Was bedeutet das für die räumliche Entwicklung der Schweiz? Ein Dialog.

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In einem Dialog für Praxis und Hochschulen nimmt das Netzwerk Stadt und Landschaft (NSL) der ETH Zürich eine Standortbestimmung für die räumliche Entwicklung in der Schweiz vor. Ausgangspunkt bilden Erkenntnisse aus der Pandemiesituation, Hintergrund der Klimawandel. Mit der Tagung will das NSL einen Beitrag zur Diskussion um drängende Aufgaben und mögliche Lösungsansätze leisten.

Gemeinsam soll ausgelotet werden, welche konkreten Fragestellungen zu beantworten sind, welche Zielkonflikte und Chancen bestehen und welche aktuellen Erkenntnisse der Forschung aber auch neuen Ansätze der Praxis als vielversprechend angesehen werden. Die Resultate einer breit angelegten Umfrage werden genutzt um die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis in der Schweiz zu stärken. Zur Veranstaltungswebseite

Themenblock Landschaftsräume der Professur Günther Vogt: Wem gehört die Landschaft und lässt sich Landschaft nicht mehr länger nur als ökonomische, sondern vermehrt auch als öffentliche Ressource begreifen?

Die Forderung nach Verdichtung verschärft die bereits heute chronische Übernutzung der innerstädtischen Freiräume. Als Reaktion darauf weiten die Menschen ihren Aktionsradius auf die schnell erreichbaren Landschaften im Einzugsgebiet der Städte aus. Besonders sichtbar wurde dies im Zuge der Einschränkungen der Corona-Pandemie. Wälder und Flüsse mutieren zu diffusen Freizeitlandschaften mit zahlreichen Überlagerungen von teilweise konträren Interessen. Dies bringt Konflikte mit sich, birgt aber Potentiale.

Roundtable-Diskussion mit:

  • Marion Löhndorf, Kulturkorrespondentin NZZ in London
  • Andrea Näf-Clasen, Leitung Amt für Raumentwicklung Thurgau
  • Markus Ritter, Ökologe
  • Günther Vogt, ETH Zürich