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Hamish Fulton, Mankingholes on the pennine Way, 1973
Text

Ausrichtung

Das primäre Interesse der Professur Vogt gilt den Urbanisierungsprozessen und der Qualität des öffentlichen Raums. Sie versteht Landschaftsarchitektur als Teil der Stadt in ihren Wechselbeziehungen zu Topografie, Architektur und Infrastruktur. Bis heute ist die Vorstellung von Landschaft von einem arkadischen Ideal geprägt. Doch nur wenn Landschaft als das vielschichtige Ergebnis natürlicher, kultureller und gesellschaftlicher Prozesse aufgefasst wird, kann sie zu einer spezifischen, atmosphärischen und lebendigen Stadtlandschaft weiterentwickelt werden. 

In der Lehre vermittelt die Professur Vogt Kenntnisse landschaftsarchitektonischer Elemente und Typen. Besonders interessiert sie sich zudem für die konzeptuellen und sinnlichen Aspekte des Entwurfsprozesses. In „Process Cartography“ werden die einzelnen Schritte des Entwurfs reflektiert, während im disziplinübergreifenden Projekt „Diskurs der Werkzeuge“ analoge und digitale Entwurfsinstrumente und Darstellungsmedien erörtert und verglichen werden. In ihren Forschungsvorhaben befasst sich die Professur ausserdem mit neuen urbanen Qualitäten im Metropolitanraum Zürich, dem öffentlichen Raum in den Alpen sowie der Strasse als dem alltäglichsten, doch am wenigsten beachteten städtischen Freiraum. 

 

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