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Hamish Fulton, Mankingholes on the pennine Way, 1973
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Raum

Öffentlicher Raum
Die Hälfte aller Menschen lebt in Städten. Ihr Leben spielt sich zwischen dem privaten und dem öffentlichen Raum ab. Was aber unterscheidet diese beiden Sphären voneinander? Nicht immer ist klar, wo das Private aufhört und das Öffentliche anfängt, die Grenzen verschwimmen zusehends. Private Interessen bemächtigen sich immer mehr des öffentlichen Raums, wie im Fall der Besetzung öffentlicher Räume durch die Interessen privater Firmen. Dies geschieht einerseits ganz konkret und sichtbar, andererseits aber auch kaum bemerkbar, wie es beispielsweise an der schleichenden Disneyfizierung am Times Square in New York zu beobachten ist. Ganz bewusst und offensichtlich dagegen versuchen viele kleine, sozial engagierte oder politisch motivierte Gruppierungen, Street-Artists und „Guerilliagärtner“, sich Teile des öffentlichen Raums wieder anzueignen, sei es legal oder illegal. Mit Blick auf den weltweiten Urbanisierungsprozess scheint es notwendig zu sein, sich mit Fragen zum öffentlichen Raum vertieft auseinander zu setzen. Die Kriterien jedoch zur Beurteilung der Qualität dieses Raums sind bis heute kaum entwickelt worden. Will man einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität der öffentlichen Räume leisten, ist es unabdingbar, diese Fragestellungen in den Blick zu nehmen.

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